AUSTRIAN BUSINESS AGENCY (ABA): Österreich will unter die Top 10 der Welt

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Mit der Industriestrategie 2035 stellt Österreich die Weichen für Investitionen und Innovation neu – und richtet den Blick auf ein ambitioniertes Ziel: einen festen Platz unter den zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt. Für internationale

Unternehmen – einschließlich zahlreicher französischer Unternehmen und Startups – entsteht damit ein planbarer Rahmen, um nach Österreich zu expandieren. Als Standortagentur der Republik unterstützt die ABA französische Unternehmen entlang des gesamten Ansiedlungsprozesses.

Kern der Strategie sind neun Schlüsseltechnologien – von KI und Dateninnovation über Elektronik/Chips, Energie- und Umwelttechnik und Quantentechnologien bis zu Life Sciences und Mobilität. Diese Technologien unterstützt Österreich in den Jahren 2026 bis 2029 mit rund 2,6 Milliarden Euro. Das Ziel: Österreich bis 2035 unter die Top-10 der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt zu führen und für Investitionen von Unternehmen attraktiver zu werden.

Parallel adressiert die Bundesregierung Kosten- und Planungssicherheit im Energiebereich: Mit der Elektrizitätsrechts-Novelle werden u. a. dynamische Tarife, Wettbewerb und Transparenz im Markt gestärkt. Temporäre Maßnahmen wie eine Strompreiskompensation 2025/26 stützen besonders stromintensive Unternehmen, bis strukturelle Reformen und mehr erneuerbare Erzeugung breiter wirken. Eine zentrale Maßnahme ist auch die Einführung eines Industriestrompreises ab 2027.

Nach herausfordernden Jahren verbessert sich das Wirtschaftsklima in Österreich zunehmend: Eine sinkende Inflation und ein Rekord an Neugründungen sowie Finanzierungsrunden im Gesamtumfang von über 217 Millionen Euro, die in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 in österreichische Startups flossen, sind erste Indikatoren dafür. Knapp 40.000 Unternehmen wurden im Jahr 2025 in Österreich gegründet, das ist ein Plus von 9,4 % zum Jahr davor. Französische Startups und Scaleups finden in Österreich ein zugängliches Ökosystem mit Community-Formaten, wie French Startups Vienna. Ein aktuelles Beispiel ist Lynxia, ein in Wien ansässige Insurtech mit Fokus auf erklärbare, sichere KI für Schadensbearbeitung, die jüngst im aws AI-Adoption-Programm gelistet wurde.

 

„Das Ziel der Industriestrategie ist,

Österreich bis 2035 unter die

Top-10 der wettbewerbsfähigsten

Volkswirtschaften der Welt zu führen

und für Investitionen von Unternehmen

attraktiver zu werden.“

 

Als Brücke in die CEE-Region zeigt Electra die Rolle Österreichs als Drehscheibe zwischen West und Ost. Sébastien Aldegué, Country Manager Austria von Electra: “Österreich spielt für Electra eine zentrale Rolle als Brücke zwischen West- und Osteuropa. Nach dem erfolgreichen Markteintritt im Jahr 2023 dient der österreichische Standort als strategische Basis für die weitere Expansion in die CEE-Region. Der nächste Schritt folgt ab 2026 mit dem Eintritt in den tschechischen Markt, wo Electra ebenfalls den Ausbau einer leistungsstarken und zukunftsfähigen E-Ladeinfrastruktur vorantreiben wird.”

Allgemein hat sich Österreich und insbesondere auch Wien zum Hotspot für Innovationen im Bereich Umwelttechnologien positioniert, wie auch der High-Tech-Standort des französischen Konzerns Schneider Electric in Wien Floridsdorf beweist. Dort werden Frequenzumrichter, die weltweit in der Industrie zum Einsatz kommen, und einen konkreten Beitrag zur Dekarbonisierung leisten, entwickelt und auch produziert.

 

 

KOSTENLOSE STANDORTBERATUNG DURCH DIE ABA

Mit INVEST in AUSTRIA bietet die Austrian Business Agency (ABA) französischen Unternehmen und Entrepreneuren kostenfreie, vertrauliche Beratung zu Standortwahl, Förderungen, Behördenwegen und Vernetzung mit Wissenschaft und Clustern. Verena Gruber, Director Westeuropa, INVEST in AUSTRIA, ABA: „Unternehmen entscheiden sich für Österreich, weil Stabilität, eine attraktive Forschungslandschaft, mit exzellent ausgebildeten Talenten und viel Know-how für die CEE-Märkte zusammenkommen. Diese Kombination ermöglicht es, Investitionen verlässlich zu planen und F&E-Aktivitäten effizient aufzubauen.“

Für F&E-Vorhaben ist die Forschungsprämie von 14 % ein zentraler Hebel, der zusammen mit der dichten Hochschul- und Talentbasis – von Universitäten bis dualer Ausbildung – die Skalierung technologischer Projekte unterstützt. Eine Vielzahl internationaler Unternehmen setzt bereits auf den Standort Österreich. Die Bestände ausländischer Direktinvestitionen in Österreich sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. 2016 beliefen sie sich auf 144,5 Milliarden Euro, im Jahr 2024 bereits auf 211,9 Milliarden Euro. Der Anstieg dokumentiert die robuste Attraktivität des Standorts aus Investorensicht.

Mehr Infos zum Standort Österreich: www.investinaustria.at

 

Kontakt :

Austrian Business Agency

Opernring 3, 1010 Wien

✉ v.gruber@aba.gv.at

www.aba.gv.at