Schneider Electric: Der Weg in eine nachhaltige Energiezukunft

Home / News / Schneider Electric: Der Weg in eine nachhaltige Energiezukunft

Die geopolitische Großwetterlage ist eingetrübt. Damit einhergehend fordern die anhaltend hohen Energie- und Rohstoffpreise, Lieferunterbrechungen, Klimakrise und weitere Unsicherheiten ihren Tribut: Für die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind schwierige Zeiten angebrochen. RePowerEU, der Plan der Europäischen Kommission zur raschen Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland und zur Beschleunigung des ökologischen Wandels, soll Abhilfe schaffen. RePowerEU vertritt Ideen und Ziele, für die Schneider Electric seit Jahrzehnten den Weg bereitet hat. Der Tech-Konzern setzt dabei auf Electricity 4.0.

 

Mit dem RePowerEU-Plan hat die Europäische Kommission auf die Belastungen und Störungen auf dem globalen Energiemarkt reagiert, die durch die Situation in der Ukraine verursacht wurden. Der Plan zur Transformation des Energiesystems dient zum einen dazu, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus Russland zu beenden und zum anderen zur Bewältigung der Klimakrise. Zum Maßnahmenpaket zählen Energieeinsparungen, die Diversifizierung der Energieversorgung und der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien als Ersatz für fossile Brennstoffe in Privathaushalten, in der Industrie und in der Stromerzeugung. Die Impact Company Schneider Electric, die mit den hierzu notwendigen Technologien aufwarten kann, begrüßt das RePowerEU-Programm. Ebenso zeigt sich Österreichs E-Wirtschaft offen für nachhaltige Wege aus der Energieabhängigkeit. Rund 80 Prozent des in Österreich verbrauchten Erdgases stammt aus Russland. Daher gilt es, für einen kurzfristigen Wegfall von Lieferungen bestmöglich gerüstet zu sein. Mitten in der Energiekrise stehen die einheimische Politik und Wirtschaft vor der alles entscheidenden Frage: Ist die Energiewende noch zu schaffen? Der Energiespezialist ist zuversichtlich.

Electricity 4.0: Synergien aus Digitalisierung und Elektrifizierung

Strom ist nicht nur die effizienteste Energie, sondern auch der beste Vektor für die Dekarbonisierung: Schneider Electric schätzt, dass bis 2040 sechsmal mehr Strom aus regenerativen Quellen stammen wird – eine Steigerung von heute 6 auf 40 Prozent in den nächsten 20 Jahren. Darüber hinaus ist Digitalisierung
die Basis für eine intelligente Zukunft. Sie schafft Transparenz, fördert die Effizienz und beseitigt Energieverschwendung. Sie lässt neue Produkte und Lösungen sowie innovative Geschäftsmodelle entstehen. Und das Beste: Die Technologie für die Beschleunigung der Dekarbonisierung gibt es bereits heute. Ganz gleich, ob im Gebäudesektor mit Überwachung und Steuerung oder in der Industrie mit Energiemanagementsystemen, durch die mit der Digitalisierung einhergehenden
Effizienzvorteile lassen sich überzeugende Gewinne realisieren. Dabei wirkt die Digitalisierung synergetisch mit der Elektrifizierung, beispielsweise bei der Wärmeversorgung in Gebäuden mit angeschlossenen Wärmepumpen. Mit schon heute verfügbaren Technologien könnten 90 Prozent der Wärme im Gebäude- und 78 Prozent im Industriebereich elektrifiziert werden. Der verbleibende Anteil lässt sich als Nische für grünen Wasserstoff und Biogas nutzen. Aus Sicht der Impact Company sollte Energieweiter dezentralisiert werden – etwa für den Eigenverbrauch mit Solaranlagen. Dazu braucht es die Fähigkeit zu nachfrageseitiger
Flexibilität, die Einrichtung digitaler Mikronetze sowie die Möglichkeit, E-Fahrzeuge intelligent und bedarfsgerecht zu laden. Das übergeordnete Ziel aller Entwicklungen rund um Electricity 4.0 ist es, die Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit sicherzustellen.

Intelligente Netze sichern die Energiezukunft

Dezentral erzeugter Strom aus erneuerbaren Quellen wird in absehbarer Zeit zum wichtigsten Energieträger. Einhergehend mit der Elektrifizierung wird der Strombedarf massiv steigen. Das bedeutet eine deutlich höhere Aus- und Belastung der Netze. Wind- und Sonnenstrom unterliegen darüber
hinaus erheblichen Schwankungen, die ausgeglichen werden müssen. Eine von neuen Energien geprägte Stromversorgung steht und fällt daher mit einer sicheren, effizienten und nachhaltigen Elektrizitätsinfrastruktur auf dem gesamten Kontinent. Die Digitalisierung der Netze muss hierbei im Fokus stehen.
Das erfordert einen Blick aufs Ganze. Für eine konstante Versorgung mit erneuerbaren Energien bedarf es einer intelligenten Verknüpfung von Erzeugung, Verteilung und Verbrauch über Ländergrenzen hinweg.

Wettbewerbsvorteile einer nachhaltigen Geschäftsstrategie

Greenwashing ist bedeutend mehr als ein
Fauxpas. Damit schaden Unternehmen nicht nur der Umwelt, sondern letztendlich sich selbst. Die öffentliche Meinung wird kritischer und Konsumenten lassen sich nicht mehr so leicht hinters Licht führen. Im Fall der Fälle bricht ein sorgsam aufgebautes Unternehmensimage wie ein Kartenhaus zusammen. Auch aus ökonomischen Gesichtspunkten ist es kontraproduktiv, in puncto Nachhaltigkeit mit gezinkten Karten zu spielen. Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit schließen sich nämlich keinesfalls aus. Wer eine überzeugende Nachhaltigkeitsagenda verfolgt und dabei konkrete Fortschritte vorweisen kann, gewinnt an Attraktivität
– im Kundenumfeld, auf dem Arbeitsmarkt, bei Investoren sowie in der öffentlichen Wahrnehmung. Für Schneider Electric ist Nachhaltigkeit ein lupenreiner Business-Case. Insbesondere der Verzicht auf fossile Energien durch Elektrifizierung des Energieverbrauchs sowie die fortschreitende Digitalisierung nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein. Allein durch den Einsatz seiner offenen, interoperablen IoT-fähigen Systemarchitektur konnte der Konzern im Zeitraum von 2018 bis heute 381 Millionen Tonnen CO2 im Kundenumfeld einsparen. Was hält die Wirtschaft also davon ab, an diesem attraktiven Zukunftsmarkt zu partizipieren?
Gerade jetzt tun sich enorme Chancen auf: Grüner Maschinenbau ist die Zukunft, hier entsteht gerade ein Billionenmarkt. Gemäß einer Studie des VDMA und Boston Consulting Group könnte die Branche bis 2050 weltweit rund 10 Billionen zusätzlichen Umsatz mit klimaschonender Digitaltechnologie erzielen. Das ist eine Gelegenheit, die sich kein Marktteilnehmer entgehen lassen sollte.

ESG – ab 2023 verpflichtend

Environment, Social, Governance, kurz ESG, kommt immer größere Bedeutung zu. Die Schlagwörter verdeutlichen, wie breit Nachhaltigkeit heute definiert wird. Schneider Electric geht dabei im eigenen Ökosystem mit gutem Beispiel voran und unterstützt seine Kunden und Partner bei ihrer eigenen Nachhaltigkeitsreise – unter anderem durch Beratungsdienstleistungen. ESG-Reporting wird ab 2023 für zahlreiche Unternehmen als Teil des Jahresabschlusses verpflichtend. Neben der Herausforderung, das Reporting in die unternehmensinternen Prozesse zu integrieren, bietet die neu geschaffene Transparenz in ESG-Fragen zahlreiche Vorteile. Neben den ökonomischen Chancen durch neue Produkte oder Dienstleistungen oder auch der Erschließung neuer Märkte führt nachhaltiges Wirtschaften zu mehr Ressourceneffizienz und Widerstandsfähigkeit gegen externe Entwicklungen. Das zeigt auf: Wirtschaftlicher Erfolg und die Verantwortung auf die Umwelt und Gesellschaft gehören heute untrennbar zusammen.

 

Autor:
Ing. Karl Sagmeister, MBA
Country General Manager
CCFA-Vorstandsmitglied

Kontakt:
Unternehmenskontakt für Medien
Schneider Electric
Ulrike Schwaner
0049 (0) 151 53 22 34 94
ulrike.schwaner@se.com

 

 

Pressekontakt
riba:businesstalk GmbH
Birthe Fiedler
0049 (0) 261 96 37 57 182
bfiedler@riba.eu

 

Impact Company Schneider Electric
Nachhaltigkeit ist bei Schneider Electric fest in der Unternehmens-DNA verankert. Seit mehr als 15 Jahren leistet das Unternehmen mit innovativen Lösungen seinen Beitrag zu einer wirtschaftlich und sozial verträglichen Klimawende. Schneider Electric versteht sich in diesem Sinne als Impact Company, die ihre Kunden und Partner zu einem nachhaltig erfolgreichen Wirtschaften befähigt. Gleichzeitig geht es auch um das Eintreten für Werte: Unternehmenskultur und
Ecosystem sind eng an modernen ESG-Kriterien orientiert. Schneider Electric wurde 2021 mit dem unabhängigen Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet und mehrfach von Corporate Knights zu einem der nachhaltigsten Unternehmen der Welt gekürt.
Über Schneider Electric
Wir von Schneider Electric möchten die optimale Nutzung von Energie und Ressourcen für alle ermöglichen und damit den Weg zu Fortschritt und Nachhaltigkeit ebnen. Wir nennen das Life Is On. Wir sind Ihr digitaler Partner für Nachhaltigkeit und Effizienz. Wir fördern die digitale Transformation durch die Integration weltweit führender Prozess- und Energietechnologien, durch die Vernetzung von Produkten mit der Cloud, durch Steuerungskomponenten sowie mit Software und Services über den gesamten Lebenszyklus hinweg. So ermöglichen wir ein integriertes Management für private Wohnhäuser, Gewerbegebäude, Rechenzentren, Infrastruktur und Industrien. Die tiefe Verankerung in den weltweiten lokalen Märkten macht uns zu einem nachhaltigen globalen Unternehmen. Wir setzen uns für offene Standards und für offene partnerschaftliche Eco-Systeme ein, die sich mit unserer richtungsweisenden Aufgabe und unseren Werten Inklusion und Empowerment identifizieren.