SANOFI – INTERVIEW MIT MARKUS ISENMANN : Österreich als KI- & Innovationsschmiede

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Wie kann Österreich im globalen Wettbewerb der Pharmabranche bestehen – und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei? Markus Isenmann spricht über Innovation, Standortpolitik und den Anspruch, Patient:innen schneller Zugang zu neuen Therapien zu ermöglichen.

CCFA: Herr Isenmann, Sie haben die Leitung von Sanofi Österreich & der Schweiz in einer Phase übernommen, in der sich die Pharmabranche weltweit stark verändert. Mit welchem Anspruch sind Sie in diese Rolle gestartet?

Markus Isenmann: Ich bin mit einem recht klaren Anspruch gestartet: Wir wollen Sanofi auch in Österreich als modernes, wissenschaftsgetriebenes Biopharma-Unternehmen weiter stärken – mit einem klaren Fokus auf Innovation und Patient:innen.

Unser Ziel ist, das erste Biopharmaunternehmen zu sein, das KI in großem Maßstab einsetzt. Damit wollen wir die Zeit von der ersten Entdeckung bis zur Vermarktung von Therapien halbieren, um so die Versorgung von Patient:innen zu beschleunigen. Denn Innovation hat nur dann einen echten Wert, wenn sie im Alltag der Patient:innen ankommt – dabei wollen wir die Ersten oder die Besten sein.

Gleichzeitig geht es mir darum, den Standort Österreich aktiv mitzugestalten – sei es beim Zugang zu Innovationen, bei klinischer Forschung oder bei der Nutzung von Gesundheitsdaten. Deshalb engagiere ich mich bereits im FOPI aktiv in der Arbeitsgruppe „Time to Patients” und setze mich für bessere Bedingungen ein: schnellere Genehmigungsverfahren durch eine zentrale Ethikkommission, nachhaltige Finanzierung der Studieninfrastruktur und Entlastung des ärztlichen Personals durch neue Rollen wie Studienkoordinatoren.

CCFA: Wenn Sie auf Ihre ersten Monate zurückblicken: Was sagt der Standort Österreich über den Zustand der europäischen Pharmabranche aus?

M.I. : Österreich ist in vielerlei Hinsicht ein Spiegelbild Europas. Wir haben ein starkes Gesundheitssystem, eine lange Forschungstradition und gut ausgebildete Fachkräfte – also eigentlich sehr gute Voraussetzungen.

Gleichzeitig sehe ich aber auch die Herausforderungen, die die Branche in ganz Europa betreffen: steigender Kostendruck, komplexe regulatorische Prozesse und vor allem ein verzögerter Zugang zu Innovationen.

Das zeigt sehr deutlich: Europa hat nach wie vor eine starke wissenschaftliche Basis, muss aber bei Geschwindigkeit und Rahmenbedingungen aufholen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

CCFA: Österreich verfügt über eine lange Tradition in Medizin und Forschung – gleichzeitig klagen viele Unternehmen über schwierige Rahmenbedingungen. Wie konkurrenzfähig ist der Standort heute wirklich?

M.I.: Österreich ist grundsätzlich gut aufgestellt – mit hoher medizinischer Qualität, exzellenten Universitäten und einer langen Forschungstradition.

Was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft, sehen wir aber eine gewisse Ambivalenz: Auf der einen Seite sehr gute Voraussetzungen, auf der anderen Seite strukturelle Hürden – etwa beim Zugang zu Innovationen oder bei wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Im internationalen Vergleich zeigt sich: Andere Länder sind oft schneller und planbarer. Und genau das wird im Wettbewerb um Investitionen immer wichtiger.

CCFA: Wenn internationale Pharmakonzerne über Investitionen entscheiden: Welche Rolle spielt Österreich im Vergleich zu größeren Märkten?

M.I.: Im internationalen Vergleich ist Österreich eher ein kleinerer Absatzmarkt. ABER: Die Größe ist zwar überschaubar, die Qualität hingegen Weltklasse. So können hier Innovationen pilotieren, die wir später in größeren Märkten skalieren. Österreich als Innovationslabor für Zentraleuropa – das ist eine echte Chance.

Entscheidend sind Faktoren wie Planungssicherheit, Geschwindigkeit bei Genehmigungen und der Zugang zu Innovationen. Wenn diese Rahmenbedingungen nicht stimmen, fällt Österreich im Wettbewerb mit größeren oder agileren Märkten schnell zurück. Wenn sie jedoch stimmen, kann Österreich auch für internationale Investitionen sehr attraktiv sein.

CCFA: Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten strukturellen Stärken Österreichs – und wo verschenkt das Land Potenzial?

M.I.: Die größte Stärke Österreichs liegt aus meiner Sicht im Fortschritt der Digitalisierung in Österreich: ELGA, e Card und e Rezept sind im Versorgungsalltag stark verankert.

Gleichzeitig verfügt Österreich über ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem, exzellente medizinische Hochschulen und eine sehr lebendige Forschungslandschaft – das sind nach wie vor gute Voraussetzungen!

Die andere Seite der Medaille sind jedoch die herausfordernden Rahmenbedingungen für die Preisgestaltung innovativer Arzneimittel: Die Preise sinken seit 1996 kontinuierlich, während wir insbesondere in Europa vor geopolitischen Herausforderungen wie der Most Favoured Nation (MFN)-Klausel stehen, die den Druck weiter erhöhen – mit Risiken für die Versorgungssicherheit auch in Österreich.

CCFA: Was müsste sich aus Sicht der Industrie ändern, damit Österreich langfristig ein attraktiver Standort für Forschung, Innovation und Produktion bleibt?

M.I.: Aus unserer Sicht braucht es vor allem drei Dinge: bessere Bedingungen für klinische Forschung, schnelleren Zugang zu Innovationen und eine stärkere Nutzung von Gesundheitsdaten.

Konkret heißt das: schnellere und einfachere Genehmigungsverfahren für Studien, ein modernes und transparentes Erstattungssystem und eine nationale Strategie für Gesundheitsdaten, die Forschung ermöglicht – natürlich unter klaren ethischen Rahmenbedingungen.

Wenn wir hier Fortschritte machen, kann Österreich seine Stärken viel besser ausspielen.

CCFA: Sanofi befindet sich global in einer Phase strategischer Transformation und fokussiert sich stark auf innovative Therapiebereiche. Welche Rolle spielt Österreich in dieser Neuausrichtung?

M.I.: Österreich ist ein wichtiger Teil unserer europäischen Struktur – vor allem als Markt mit hoher medizinischer Qualität und als Standort für klinische Forschung.

Für uns in Österreich bedeutet Sanofi’s globale Transformation vor allem eines: mehr Möglichkeiten, Patienten schneller Zugang zu innovativen Therapien zu verschaffen. Daran arbeiten rund 130 Mitarbeiter:innen jeden Tag. Und wir sind nicht nur Empfänger globaler Strategien – wir gestalten aktiv mit, bringen lokale Expertise ein und setzen uns dafür ein, dass Österreich ein starker Forschungs- und Versorgungsstandort bleibt.

CCFA: Wo sehen Sie für Sanofi Österreich die größten Wachstumschancen in den kommenden Jahren?

M.I.: Vorne weg: Wachstum bedeutet für uns nicht nur Umsatz – es bedeutet vor allem, mehr Patient:innen Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen.

Und die größten Wachstumschancen für Sanofi Österreich sehe ich dabei in der Immunologie, bei seltenen Erkrankungen und in der klinischen Forschung. Diese drei Bereiche spielen perfekt in Sanofi’s globale Strategie ein und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, den österreichischen Gesundheitsstandort nachhaltig zu stärken.

CCFA:  Österreich gilt traditionell als guter Standort für klinische Forschung. Welche Bedeutung hat das Land in diesem Bereich für Sanofi?

M.I.: Österreich hat hier traditionell eine sehr starke Position – mit hoher medizinischer Qualität und erfahrenen Zentren.

Allerdings sehen wir aktuell eine rückläufige Entwicklung bei klinischen Studien. Deshalb ist es wichtig, die Rahmenbedingungen zu verbessern – etwa durch schnellere Genehmigungsverfahren und eine stärkere Studieninfrastruktur.

Denn klinische Forschung ist ein Gewinn für alle: für Patienten, für das Gesundheitssystem und für den Standort.

CCFA: Sanofi investiert stark in Bereiche wie Immunologie, seltene Erkrankungen und Impfstoffe. Wo sehen Sie die größten medizinischen Durchbrüche in Ihrer Pipeline?

M.I.: Das ist genau der Punkt – wir konzentrieren uns auf Bereiche, wo wir echte Durchbrüche für Patient:innen erzielen können. Und sehr viel Potenzial sehen wir in der Immunologie, wo wir auf bestehenden Erfolgen aufbauen und gleichzeitig neue Therapien entwickeln.

In der Immunologie revolutionieren wir gerade die Behandlung von Autoimmunerkrankungen. Zuletzt konnten wir beeindruckende Ergebnisse bei Multipler Sklerose und anderen neurologischen Autoimmunerkrankungen erzielen. Das Besondere: Wir zielen auf die Ursachen ab, nicht nur auf die Symptome.

CCFA: Wie beurteilen Sie den Zugang zu neuen Therapien in Österreich?

M.I.: Der Zugang ist aktuell zu langsam. Patienten warten im Schnitt über 15 Monate auf neue Therapien nach der Zulassung – das ist im internationalen Vergleich deutlich zu lang. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es durchschnittlich neun, in Deutschland gar nur vier Monate. Hier brauchen wir schnellere und transparentere Prozesse.

CCFA: Wie kann es gelingen, medizinischen Fortschritt schneller in die Versorgung zu bringen, ohne die Finanzierbarkeit der Gesundheitssysteme zu gefährden?

M.I.: Ein wichtiger Ansatz ist ein moderner Innovationsbegriff, der nicht nur Kosten, sondern auch den Nutzen berücksichtigt – auch gesellschaftlich.

Modelle wie Value-Based Pricing oder Ansätze wie „Cost Savings from Clinical Intervention“ zeigen sehr klar: Frühzeitige Behandlung spart langfristig Kosten und verbessert Lebensqualität.

CCFA: Welche Rolle wird Datenanalyse, Digitalisierung und künstliche Intelligenz künftig in der Medikamentenentwicklung spielen?

M.I.: KI, Datenanalyse und Digitalisierung sind gekommen, um zu bleiben und bedeuten die fundamentale Transformation auch unserer Industrie.

Konkret: KI kann die Medikamentenentwicklung radikal beschleunigen. Algorithmen identifizieren in Wochen Molekülkandidaten, für die Forscher früher Jahre brauchten. Das passiert bereits heute.

In der klinischen Forschung verändert Digitalisierung alles: Dezentrale Studien, Wearables und digitale Biomarker liefern Echtzeit-Daten, die präziser sind als klassische Studien. Real-World-Evidence aus Millionen von Patientendaten zeigt uns, wie Therapien im echten Leben wirken.

Und mit diesem Potenzial wächst die Verantwortung: Datenschutz, algorithmische Transparenz und ethische KI-Nutzung sind ein absolutes Muss und die Voraussetzung für das Vertrauen der Patient:innen.

CCFA: Pharmaunternehmen bewegen sich an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlicher Verantwortung. Wie prägt dieses Spannungsfeld Ihren Führungsstil?

M.I.: Grundsätzlich orientiere ich meine Entscheidungen an der langfristigen Wirkung für Patient:innen, nicht an Quartalszielen.

Ethik ist dabei nicht verhandelbar – wissenschaftliche Exzellenz und wirtschaftlicher Erfolg müssen sich immer innerhalb ethischer Grenzen bewegen. Und auch transparente Kommunikation ist in einem Umfeld unverzichtbar, wo Entscheidungen Leben beeinflussen.

Das erfordert manchmal Mut – den Mut, vielversprechende Projekte zu stoppen oder in Bereiche zu investieren, die erst in einigen Jahren Früchte tragen. Und das Schöne in einem Unternehmen wie Sanofi ist, dass konzernweit kluge, engagierte Köpfe gemeinsam daran arbeiten, den richtigen Weg zu finden.

CCFA: Was bedeutet gute Führung für Sie persönlich – gerade in einem Umfeld, das stark von Expertise und Innovation lebt?

M.I.: Ich habe große Freude daran, Mitarbeitende weiterzuentwickeln und sie wachsen zu sehen – das ist für mich gelebtes Leadership. Guter Nachwuchs ist auf allen Ebenen entscheidend.

Und bei Sanofi berücksichtigen wir, was Mitarbeitende in ihrer jeweiligen Lebensphase benötigen. Modernes Führen bedeutet, individuell zu verstehen, was jemand braucht, um einen guten Job machen zu können – und gleichzeitig die Teaminteressen im Blick zu behalten. Das erfordert mehr Empathie als früher und die Bereitschaft, Mitarbeitende stärker in Entscheidungen einzubinden.

Übrigens: Auch Führungspositionen funktionieren hervorragend in Teilzeit! Reduzierte Arbeitszeit schmälert nicht die Kompetenz – es ist nur eine Frage der Organisation.

CCFA: Wie gelingt es, hochqualifizierte Talente für die Branche zu begeistern und langfristig zu halten?

M.I.: Hochqualifizierte Talente zu gewinnen und zu halten, erfordert ein grundlegend neues Verständnis von Karriere und Führung: nämlich eine empathische, inspirierende Führung, die auf individuelle Förderung setzt: Unserer Erfahrung nach motiviert das gerade auch die Generationen Y und Z. Statt linearer Karriereleitern bieten wir heute eine Karriere-Kletterwand: vom Junior zur Führungskraft, dann in die Expertenrolle oder eine völlig neue Ausbildung. Ein mosaikartiger Lebenslauf ist Nachweis für Talent und Kreativität.

Bei Sanofi bedeutet das: lebenslanges Lernen, geförderte Sidesteps für neues Know-how und internationale Weiterbildungsmöglichkeiten. Unsere Vielfalt macht uns attraktiv für unterschiedlichste Talente – von Betriebswirten über IT-Spezialist:innen bis natürlich zu Naturwissenschaftler:innen. Moderne Karrieremodelle müssen so flexibel und vielfältig sein wie die Menschen, die sie durchlaufen.

 CCFA: Welche Unternehmenskultur möchten Sie bei Sanofi Österreich besonders stärken?

M.I.: Ich möchte eine Kultur des lebenslangen Lernens und der Transparenz stärken, in der Mitarbeitende experimentieren und voneinander lernen. Das ist die Grundlage, um unsere Sanofi-Strategie umzusetzen: gemeinsam Innovationen voranzutreiben, vielfältig zusammenzuarbeiten und Patienten:innen zu helfen. Jede:r Einzelne soll spüren: Hier kann ich wachsen, werde gehört und trage zu etwas Bedeutungsvollem bei.

CCFA: Welche Rolle wird Europa in der globalen Pharmaindustrie künftig spielen – und wo sehen Sie Österreich in diesem Bild?

M.I.: Europa steht vor einem Wendepunkt: Die Pandemie hat gezeigt, dass strategische Abhängigkeiten in der Pharmaproduktion riskant sind. Die Antwort lautet mehr Resilienz, Souveränität und Innovation.

Europa hat eine Doppelrolle: als regulatorischer Vorreiter mit globalen Standards durch die EMA und dem European Health Data Space – und als Innovationszentrum mit starken Universitäten und Biotech-Tradition. Im Wettbewerb mit den USA und China müssen wir bei Zulassungsverfahren, Investitionsklima und Risikobereitschaft allerdings schneller werden.

In dem Zusammenhang ist Österreich zwar stärker positioniert, als viele denken. Aber wir müssen darauf achten, nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Doch ich denke, mit der neuen Industrie- und Life-Science-Strategie der Regierung werden wichtige Schritte gesetzt: Die Bundesregierung hat erstmals einen umfassenden Rahmen für Technologie- und Standortpolitik vorgelegt – Life Sciences & Biotech zählen explizit zu den neun definierten Schlüsseltechnologien, für deren Entwicklung bis 2029 rund 2,6 Milliarden Euro vorgesehen sind.

Und im Regierungsprogramm ist die Entwicklung einer nationalen Life-Science- und Pharmastrategie verankert, die im ersten Halbjahr 2026 finalisiert werden soll. Das ist ein klares politisches Commitment zur aktiven Begleitung der Pharmabranche – und das ist essenziell.

CCFA: Wenn wir zehn Jahre in die Zukunft blicken: Wie wird sich die Beziehung zwischen Pharmaunternehmen, Gesundheitssystemen und Patientinnen und Patienten verändern?

M.I.: Ich glaube, wir werden eine klare Entwicklung hin zu echten Partnerschaften sehen. Es wird weniger um reine Medikamentenversorgung gehen, sondern stärker um gemeinsame Behandlungsergebnisse – etwa durch Value-based-Modelle, bei denen der tatsächliche Nutzen für Patienten im Mittelpunkt steht.

Gleichzeitig wird der Patient eine aktivere Rolle einnehmen. Durch digitale Lösungen und personalisierte Medizin werden Entscheidungen stärker gemeinsam getroffen, und Daten aus dem Versorgungsalltag fließen direkt in die Optimierung von Therapien ein.

Technologie – vor allem KI – wird dabei ein zentraler Enabler sein, um Krankheiten früher zu erkennen und Behandlungen individueller zu gestalten.

Und am Ende wird eines entscheidend sein: Vertrauen. Denn nur wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten, kann dieses stärker vernetzte und patientenzentrierte System wirklich funktionieren.

CCFA: Wenn Sie sich für den Pharmastandort Österreich eine Entwicklung wünschen könnten: Welche wäre das?

M.I.: Ich würde mir wünschen, dass wir unsere Innovationen in Österreich schnell und unbürokratisch für Patient:innen zugänglich machen können.

Die Realität sieht leider anders aus: 16% aller zwischen 2015 und 2024 zugelassenen Innovationen sind in Österreich nicht erhältlich, und nur 58% der erstattungsfähigen Medikamente befinden sich in der Regelversorgung. Das ist problematisch für Patient:innen.

Bei Sanofi haben wir weltweit rund 80 Projekte in klinischer Entwicklung – darunter 12 potenzielle Blockbuster in Immunologie, Neurologie, seltenen Erkrankungen und Impfstoffen, die echten Mehrwert bringen können. Deshalb wären moderne Erstattungsprozesse für die gesamte Branche essenziell – damit Innovationen tatsächlich bei den Patient:innen ankommen.

 CCFA: Und ganz persönlich: Woran würden Sie in einigen Jahren erkennen, dass Ihre Zeit an der Spitze von Sanofi Österreich erfolgreich war?

M.I.: Ich denke, hier werden drei Dimensionen eine Rolle spielen: mir ist wichtig, dass Mitarbeitende gewachsen sind, neue Karrierewege eingeschlagen und ihr volles Potenzial entfaltet haben. Zudem gibt es natürlich strategische Ziele, die wir konzernweit als Team erreichen wollen – auch für Österreich. Und unser Engagement in der FOPI-Arbeitsgruppe „Time to Patients“ soll echte Verbesserungen erzielen – speziell in der Zulassung von Innovationen in Österreich. Jeder Tag, den wir die Zugänglichkeit verkürzen, bedeutet für Patient:innen frühere Hoffnung und bessere Lebensqualität. Wenn wir hier messbare Fortschritte erzielt haben, war meine Zeit erfolgreich.

Markus Isenmann leitet seit Jänner 2026 die Geschäfte von Sanofi in Österreich und der Schweiz © Marton Zsolt

 

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